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Die Werkfeuerwehr des Metallurgiepark Oker erhält ein neues Einsatzfahrzeug

Gut 18 Monate sind seit der Beauftragung des neuen „Gerätewagen Löschtechnik“ durch die Chemitas GmbH, Träger der Werkfeuerwehr im Metallurgiepark, vergangen. Nun konnte das lang ersehnte Neufahrzeug durch Mitglieder der Werkfeuerwehr beim Hersteller BTG in Görlitz in Empfang genommen werden.

Das neue Fahrzeug ersetzt das bisherige Tanklöschfahrzeug. Obwohl erst 15.000 Km auf dem Tacho zu sehen sind, war das Fahrzeug aus den 80ern doch in die Jahre gekommen.

Das neue Fahrzeug ist gezielt auf den Einsatz im MPO und den veränderten Anforderungen an die Werkfeuerwehr zugeschnitten. So ist es unter anderem mit einem Logistikmodul ausgestattet, damit die Beladung individuell nach Einsatzart angepasst werden kann. Geplant ist der flexible Einsatz von Rollcontainern für Sonderlöschmittel, Hochwassereinsatz, Öl-Schaden und Dekontamination.

Die 38 aktiven, qualifizierten Feuerwehrmänner und -frauen von allen Standortgesellschaften stehen heute meistens vor anderen Herausforderungen als der reinen Brandbekämpfung. Technische Unterstützung bei Leckagen und Hochwasser gehören ebenso dazu, wie das Freimessen von Behältern und engen Räumen. Fünf weitere Mitarbeiter befinden sich zurzeit in der Feuerwehrausbildung.

Durch die Ausstattung der meisten Gebäude mit aktueller Brandmeldetechnik werden Brände häufig bereits in der Entstehung erkannt und können ohne Unterstützung der benachbarten städtischen Feuerwehren gelöscht werden. Der letzte Einsatz externer Feuerwehren liegt schon wieder fünf Jahre zurück, trotzdem pflegen wir den ständigen Kontakt zu den Nachbarn und auch zur Werkfeuerwehr der Albermarle in Langelsheim.

Die Brandmeldeanlagen führen allerdings durch Täuschungsalarme bei Dampf oder Staubaustritt auch immer wieder zu „Fehleinsätzen“. Eine parallel neu eingeführte Software lässt bereits vor dem Einsatz und auf Tablets in den Fahrzeugen erkennen, welche Brandmelder ausgelöst haben und ermöglicht damit eine entsprechende Einsatzplanung.

Noch in diesem Jahr wird die Chemitas, verantwortlich für die standortübergreifende Gefahrenabwehr, das nächste Fahrzeug bestellen, um den zukünftigen Anforderungen an die Werkfeuerwehr im Metallurgiepark gerecht zu werden.